Österreich am Blackout vorbeigeschrammt

Störung in rumänischem Netz brachte Europas Stromversorgung ins Wanken. Die Zahl der Noteinsätze nimmt laut Wien Energie zu

Es war eine erhebliche Störung, die das europäische Stromnetz am Freitag ins Schwanken gebracht hat. Europa sei knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt, so Austrian Power Grid (APG), die in Österreich für das Hochspannungsnetz zuständig ist.

Durch eine Störung im rumänischen Stromnetz war es demnach zu einem Frequenzeinbruch gekommen. Weicht die Netzspannung zu weit ab, schädigt das nicht nur Geräte, es kann zu einem flächendeckenden Stromausfall führen. Hierzulande gab es den letzten gröberen Ausfall vor gut 40 Jahren. Mitte 2019 wurde erstmals der Ernstfall simuliert. Die volkswirtschaftlichen Kosten für einen Tag ohne elektrische Energie wären jedenfalls enorm.

Am Freitag sei unter anderem durch die Abschaltung von Großverbrauchern eine Eskalation verhindert worden, so Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Das Sicherheitsnetz habe gegriffen, zahlreiche Kraftwerke in ganz Österreich hätten sofort Energie zur Netzstabilisierung nachgeliefert, nach einer Stunde sei der Normalbetrieb wiederhergestellt gewesen.electricity-4666566_1920

 

Quelle: Der Standard

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